Post vom Hof
Zweimal im Jahr, wenn der neue Jahrgang gefüllt ist und wenn die kleinen Lose kommen. Kein Newsletter, keine Angebote — nur die Nachricht, dass es etwas gibt.
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Im Bremmer Calmont gibt es keinen Weg, auf dem ein Traktor stehen könnte. Jeder Handgriff, vom Rebschnitt bis zur Lese, wird zu Fuß gemacht und am Seil gesichert.
Lisa und Jonas Adams bewirtschaften 6,1 Hektar in Bremm an der Mosel, davon 3,7 Hektar Steillage.
Alle acht Weine
Gutswein, Rosé und Sekt vom Hangfuß, Kabinett und Spätlese aus dem Calmont, dazu die Alten Reben vom Frauenberg. Wer danach weiß, was er mag, bestellt beim nächsten Mal gezielt.
Vier Euro sechzig günstiger als dieselben sechs Flaschen mit Mengenrabatt.
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Die jüngeren Anlagen am Hangfuß, unterhalb der Lagengrenze des Calmont, bis 130 Meter. Auf dem Etikett steht nur Mosel. Tiefere Böden, mehr Wasser, früher reif. Kein Lagenname auf dem Etikett — hier wächst, was jeden Tag getrunken wird.
Der steilste Weinberg Europas. Zwischen 140 und 320 Metern, Schiefer bis an die Oberfläche, im Sommer wie ein Backofen. Jede Traube wird am Seil geholt.
Der Nachbarberg, etwas kühler und länger im Schatten. Hier stehen die wurzelechten Reben von 1948 und der Spätburgunder für unseren einzigen Rotwein.
Wir bewirtschaften so, weil es nicht anders geht — und weil dieser Riesling sonst nirgends wächst. Im Calmont gibt es keinen Weg, auf dem ein Traktor stehen könnte.
Lisa und Jonas Adams haben das Weingut 2016 von Lisas Eltern übernommen. Seitdem wird spontan vergoren, im alten Fuderfass ausgebaut, nichts geschönt und wenig geschwefelt. Wer vorbeikommt, probiert im Keller, nicht im Verkaufsraum.
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